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Deutsche Bahn, Neubaustrecke Nürnberg – Ingolstadt,
Baulos Mitte, Tunnel Irlahüll, Bau-km 59.560 bis 66.820
Auftraggeber: HOCHTIEF CONSTRUCTION AG, ESSEN Klicken Sie auf die Bilder, um zur Detailansicht zu gelangen.
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STATISCHES MODEL EINMÜNDUNG NOTAUSGANG 3
STATISCHES MODEL EINMÜNDUNG NOTAUSGANG 3
IN DEN HAUPTTUNEL

STATISCHES MODELL VON 3 REGELBLÖCKEN IM BEREICH
STATISCHES MODELL VON 3 REGELBLÖCKEN IM BEREICH
EINES KARSTHOHLRAUMES; VERFORMUNG 50-FACH

Tätigkeit: Angebotsbearbeitung,
Ausführungsprojekt (statische Bearbeitung der
Tunnelinnenschalen)
Gesamtkosten: netto ca. Euro 100,0 Mio.
Technische Daten: 2-gleisiger Haupttunnel mit einer Gesamtlänge von 7.260 m
(davon 100m offene Bauweise )
6 Notausgänge in ein- bzw. zweischaliger Bauweise
(2 Schächte, 4 Stollen mit einer Gesamtlänge von 2600m)
Zeitraum: 10/1998 - 05/2004
Projektbeschreibung: Die zweigleisige Tunnelröhre durchörtert von Norden kommend die Schichten des Oxfords (Weißer Jura) und des Kimmeridge. Der Ausbau des Haupttunnels erfolgte in zweischaliger Bauweise, wobei auf ca. 3400m im nördlichen Abschnitt ein sohloffener, druckwasserentlasteter Querschnitt (Regelquerschnitt mit Sohlplatte, Re-genschirmabdichtung mittels KDB) auf den restlichen 3760m im Regelfall druckwasserentlastete Querschnitte mit Sohlgewölbe (Regenschirmabdichtung mittels KDB, WUBK in der Sohle) ausgeführt wurden.

Ein besonderer Hinweis gilt der Karstproblematik im Abschnitt Mitte-Süd des Haupttunnels. Zur Gewährleistung der Lagesicherheit, der Standsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit der Innenschale wurden, abgestimmt auf die unterschiedlichsten Karststrukturen, spezifische Maßnahmen zur Ertüchtigung der Innenschale entwickelt. Zur Anwendung gelangten unterschiedlichste Sohlquerschnittsformen, Blockfugenverzahnung („duktile Röhre“), tragende Wirkung des Füllbetons als Fundamentbalken.

Dem Rettungs- und Fluchtwegkonzept folgend führen vom Haupttunnel aus insgesamt 6 Notausgänge im Abstand von jeweils 1000m ins Freie. Die als Stollen ausgebildeten Notausgänge NA1 bis NA4 sind als befahrbare Querschnitte konzipiert und in regelmäßigen Abständen mit Aufweitungen (Ausweichstellen), bzw. Wendestellen jeweils am Stollenende, ausgestattet.

Die Notausgänge NA5 und NA6 sind als Schachtbauwerk ausgebildet. Der Ausbau der Notausgänge erfolgte überwiegend mit zweischaliger Bauweise, in Teilbereichen kam auch die einschalige Bauweise zum Einsatz.