| Auftraggeber: |
ÖBB – Planung und Engineering, Bischofshofen |
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 EINBINDUNG RETTUNGSSTOLLEN
 VOREINSCHNITT WESTPORTAL
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| Tätigkeit: |
Eisenbahnrechtliche Einreichung, Ausschreibungs- und Ausführungsplanung, Erstellung der Ausschreibungsunterlagen |
| Gesamtkosten: |
netto ca. Euro 11,6 Mio. |
| Technische Daten: |
Tunnellänge 960 m (davon 24 m offene Bauweise),
Ausbruchsquerschnitt ca. 113 m² |
| Zeitraum: |
06/2002 - 10/2004 |
| Projektbeschreibung: |
Der Birgltunnel wurde im Zuge des zweigleisigen Ausbaues der Tauernachse von Schwarzach / St. Veit bis Spittal / Millstättersee im Abschnitt Brandstatt – Loifarn errichtet. Der Tunnel führt von Schwarzach kommend in einen zum größten Teil aus Kalkschiefern und Kalkphylliten bestehenden Höhenrücken der nördlichen Grauwackenzone.
Am Ostportal führt die Strecke mit einer Brücke über den Thomersbachgraben und geht dann direkt in den Birgltunnel über. Am Westportal musste die Tauernnordrandstörung über eine Länge von ca. 100 m durchörtert werden. Dieser Abschnitt konnte mit Rohrschirmen und einem Kalottensohlgewölbe beherrscht werden. Vereinzelte Wasserzutritte beschränkten sich auf unter 5 l/s.
Der Tunnel besitzt Rettungs- und kombinierte Rettungs- und Technik-Nischen, sowie etwa in Tunnelmitte einen ca. 155 m langen begehbaren Rettungsstollen. An den Tunnelportalen wurden Rettungsplätze mit einer Größe von ca. 1500 m² errichtet, die den Einsatzkräften als Zufahrt, Abstellfläche und als Einsatzleitstelle dienen.
Der Oberbau des Tunnels wurde als Feste Fahrbahn ausgeführt. Zum Teil kommt auch ein Masse-Feder-System zum Einsatz. Für die Ableitung eventuell auftretender Schadstoffe sorgt ein im Tunnel eingebautes Trennsystem samt Auffangbecken.
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