Ingenieurbüro Laabmayr & Partner ZT GmbH
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L213 Goldegger Straße - Sanierung Goldeggweng
Auftraggeber: Amt der Salzburger Landesregierung
Straßenbezirk 2 (Pongau – Pinzgau – Lungau)
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ANPASSUNG UND SICHERUNG DER FELSBÖSCHUNG


WELLBLECHDURCHLASS

Tätigkeit: Einreichung, Ausschreibungs- und Ausführungsprojekt
Gesamtkosten: netto € 1,20 Mio.
Technische Daten: Winkelstützmauer, Gesamtlänge = 247,5 m
Straßenbau, Gesamtlänge = 1000 m
Zeitraum: 2009 – 2010
Projektbeschreibung: Auf der Verbindung zwischen Goldegg und Goldeggweng hat der Fußgänger- und Radfahrverkehr eine große Bedeutung. Zur Verringerung des Gefahrenpotentials wurde der mit großer Längsneigung abfallende Abschnitt von km 4,6 (Voithof) bis km 5,6 (Goldeggweng) ausgebaut und mit einem Radfahrstreifen versehen. Gleichzeitig wurde der Straßenabschnitt im Bereich einer alten Rutschung saniert. Für das Baulos Sanierung Goldeggweng wurde die IL – Ingenieurbüro Laabmayr & Partner ZT GmbH 2009 mit der Planung beauftragt.
Geologisch liegt der betreffende Bereich in der Grauwackenzone. Bei den unterschiedlichen phyllitischen Gesteinen handelt es sich vorwiegend um Schwarzphyllit bis schwarze Tonschiefer. Der Felsuntergrund wurde glazial stark überprägt und großflächig mit Moränensedimenten und umgelagerten Moränen bedeckt. Lokal sind Hangschuttschichten vorhanden.
Im ersten Teil des Bauloses wurde die bestehende Straße durch die Anpassung der Böschungen verbreitert. Im zweiten Abschnitt wurde bergseitig die bestehende Felswand teilweise korrigiert und mit Steinschlagschutznetzen gesichert. Die talseitige Böschungsschulter wurde in diesem Bereich durch Winkelstützmauern gesichert. Die Linienführung wurde geringfügig angepasst. Die Entwässerung und der Oberbau wurden im gesamten Baulos erneuert. Ein bestehender Wellblechdurchlass am Wenger Bach wurde durch ein größeres, den Verhältnissen angepasstes Profil ersetzt.