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ÖBB Rettungsstollen Unterwaldertunnel
Auftraggeber: ÖBB – Planung und Engineering, Technik, Tunnelbau Klicken Sie auf die Bilder, um zur Detailansicht zu gelangen.
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ANSCHLUSS AN BESTENDE TUNNELRÖHRE
ANSCHLUSS AN BESTENDE TUNNELRÖHRE

Tätigkeit: Eisenbahnrechtl. Einreichung, Ausschreibungs- und Ausführungsplanung, Erstellung der Ausschreibungsunterlagen
Gesamtkosten: netto ca. Euro 1,84 Mio.
Technische Daten: Stollenlänge: 263,43 m,
Ausbruchsquerschnitt 25,33 m²
Zeitraum: 09/2003 - 04/2004
Projektbeschreibung: Der befahrbare Rettungsstollen des Unterwaldertunnels wurde im Zuge des zweigleisigen Ausbaues der Strecke Amstetten – Tarvis im Abschnitt Baulos 12 Unterwald - Kalwang errichtet. Der Stollen führt von der Mitte des Unterwaldertunnels zu einem an der Bundesstraße errichteten Rettungsplatz.

Der Rettungsstollen wurde vom Voreinschnitt aus, zum größten Teil in Quarzitschiefer u. Quarzitphyllit, auf eine Länge von ca. 80 m in periglazialem Solifluktionsschutt, sowie stark zerlegtem bis entfestigtem Phyllit und im Portalbereich auf ca. 10m durch den bestehenden Bahndamm vorgetrieben.

Ausgehend vom Fahrtunnel besteht der Rettungsstollen aus einer 12,0 m langen begehbaren Schleuse (A= 17,81 m²). Vom Portal bis zur Schleuse ist der Stollen für Rettungsfahrzeuge befahrbar und endet daher mit einem 22,45 m langen Wendehammer (A= 45,28 m²). Der Lichtraum des befahrbaren Rettungsstollens setzt sich aus einem Fahrraum von 3,6/ 3,5 m sowie einem beidseitigem Gehraum von 1,2/ 2,20 zusammen. Die Schleuse wurde mit einer Tunnelabdichtung und einer Ortbetoninnenschale versehen und weist einen Gehraum von 2,5/ 2,5 m auf. Der befahrbare Rettungsstollen samt Wendehammer wurde zusätzlich zum konstruktiven Spritzbeton mit einem faserbewehrten ’Dichtspritzbeton’ ausgekleidet.

Eine Besonderheit stellte der Anschluss an die bestehende Innenschale des Unterwaldertunnels mittels Sprengvortrieb dar. Die Innenschale selbst wurde mittels Seilschnitt durchbrochen.