| Auftraggeber: |
HL-AG, Projektleitung Koralmbahn |
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 AUFWEITUNG IM BEREICH EINER STOLLENKREUZUNG
 DURCHSCHLAG DER ROHRVERPRESSUNG
 DURCHSCHLAG ZYKLISCHER VORTRIEB
 EINBINDUNG IN EINEN BESTEHENDEN KELLERRAUM
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| Tätigkeit: |
Einreichung, Ausschreibungs- und Ausführungsplanung von Stollen und Zugangsbauwerken. |
| Gesamtkosten: |
netto ca. Euro 7,5 Mio. |
| Technische Daten: |
Längskollektor 10,6m² L=876m, Querkollektor 12m² L=76m. 3 Schächte, Rohrpressungen |
| Zeitraum: |
2004 - 2005 |
| Projektbeschreibung: |
Im Zuge des Aus- und Neubaus von Südbahn und Koralmbahn ist die Verlängerung der 110kV- Bahnstromleitung von Graz nach Werndorf erforderlich. Aus Umweltschutzgründen verläuft die Leitung im Stadtgebiet von Graz verkabelt.
Für die Verlegung des 110-KV Kabels unter dem Grazer Hauptbahnhof wird ein Leitungskollektor mit einer Länge von 876m errichtet. Zusätzlich zur Hochspannungsübertragung dient der Kollektor zur Aufnahme weiterer Kabellagen welche für Steuerung und Telekommunikation des Bahnhofes erforderlich sind. Zu diesem Zwecke sind ein Querkollektor, 3 Schächte, sowie weitere Anbindungen an die Geländeoberfläche vorhanden. Im Endausbau dient der Kollektor zur Steuerung des gesamten Grazer Hauptbahnhofes, sowie des Bahnhofes der Graz- Köflacher- Bahn (GKB).
Der Vortrieb des Leitungskollektors wurde sowohl als zyklische Baumethode (NATM- Vortrieb), als auch als kontinuierliche Baumethode (Tunnelvortriebsmaschine) ausgeschrieben, der Zuschlag fiel zu Gunsten einer kontinuierlichen Vortriebsmethode mit Pressrohrauskleidung aus. Der Querkollektor wird in zyklischer Bauweise hergestellt. Da der Kollektor nahezu auf seiner gesamten Länge unterhalb von Gleisanlagen liegt, kommt der Vortriebssicherheit, sowie der Minimierung von Setzungen besondere Bedeutung zu.
Da der Grazer Hauptbahnhof im 2. Weltkrieg Ziel zahlreicher Luftangriffe war, wird vorab eine lückenlose Kriegsmittelerkundung zur Auffindung gefährlicher Kriegsrelikte (Bombenblindgänger) durchgeführt.
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