Ingenieurbüro Laabmayr & Partner ZT GmbH
IL Laabmayr GmbH | Zurück zur Startseite
::FACHBEREICHE
.:Straßentunnel .:Eisenbahntunnel
.:U-Bahn, S-Bahn .:Stollen
.:Kavernen .:Tunnelsicherheit
.:Tunnelprüfung .:Tunnelsanierung
.:Grundbau .:Felsbau
.:Sonst. Tiefbau .:Ingenieurbau
::LEISTUNGEN ::REFERENZEN ::UNTERNEHMEN ::DOWNLOADS
S10 Mühlviertler Schnellstraße
Tunnel Götschka
Auftraggeber: ASFINAG Bau Management GmbH Klicken Sie auf die Bilder, um zur Detailansicht zu gelangen.
[öffnet neues Fenster]


3D-MODELL NORDPORTAL


VORTRIEBSSZENARIO IM
BEREICH EINER STÖRUNG


VOREINSCHNITT SÜDPORTAL

Tätigkeit: Ausschreibungsplanung, Bauausschreibung, Ausführungsplanung
Gesamtkosten: Tunnelrohbau ca. € 130 Mio.
Technische Daten: Zweiröhriger Schnellstraßentunnel mit Längslüftung und Brandrauchabsaugung.
Oströhre 3-spurig, Länge: 4432,5m
Weströhre 2-spurig, Länge 4454,0m
Zeitraum: ab Sommer 2008
Projektbeschreibung: Die ASFINAG BMG plant im Mühlviertel/OÖ zur Entlastung der bestehenden B310 die Errichtung einer Schnellstraße, die von Unterweitersdorf (Anschluss an die A7) bis an die tschechische Grenze bei Wullowitz geführt wird. Die Gesamtlänge der S10 – Mühlviertler Schnellstraße beträgt rund 37km. Die Eröffnung des 22km langen Abschnittes „Süd“ der S10 Mühlviertler Schnellstraße, ist für Dezember 2015 vorgesehen. Kernstück dieses Abschnitts ist der zweiröhrige Tunnel „Götschka“ mit einer Gesamtlänge von rund 4,4km.
Der Tunnel Götschka weist für jede Fahrtrichtung jeweils eine Röhre auf wobei die Richtungsfahrbahn Linz zweistreifig (2x3,50m, Weströhre) und die Richtungsfahrbahn Prag dreistreifig (3x3,50m, Oströhre) projektiert ist. Die beiden Röhren sind durch insgesamt 17 Querschläge (davon sind 4 Querschläge für die Befahrbarkeit von Einsatzfahrzeugen ausgelegt) verbunden. Bei jeder Röhre sind 4 Pannenbuchten vorgesehen.
Die Länge des bergmännisch aufzufahrenden Tunnels beträgt 4.392m (Weströhre) bzw. 4.370m (Oströhre), die maximale Überlagerung beträgt rund 110m.
An die bergmännischen Portale schließen kurze offene Bauweisen mit Längen zwischen 18,50m und 43,50m an. An den Portalen sind Lüftergebäude und Betriebsgebäude angeordnet.
Die Portalvoreinschnitte, mit einer maximalen Höhe von 24m, werden mittels vorgespannter Ankern und Bodennägeln gesichert.