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| Auftraggeber: |
ASFINAG Bau Management GmbH |
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 VORTRIEB TUNNEL KIRCHDORF, KRIECHHANG
 VOREINSCHNITT KALTENBACH SÜD
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| Tätigkeit: |
Geotechnische Fachbetreuung - Geotechniker vor Ort |
| Gesamtkosten: |
netto ca. € 202,0 Mio. |
| Technische Daten: |
Neubau Tunnel Kirchdorf
RFB Graz Länge 2807m, RFB Bruck/Mur Länge 2653m
Neubau Tunnel Kaltenbach
RFB Graz Länge 1165m, RFB Bruck/Mur Länge 1011m
Voreinschnitte bei allen Portalbereichen |
| Zeitraum: |
2007 bis zur Verkehrsfreigabe am 29.05.2010 |
| Projektbeschreibung: |
Ziel des Projektes war ein Lückenschluss der S35 Brucker Schnellstraße mit dem wesentlichen Effekt die Sicherheit und die Flüssigkeit des Verkehrs zu erhöhen. Weiters wird die Bevölkerung vom Durchzugsverkehr entlastet. Der Abschnitt Nord (Stausee Zlatten – Mautstatt) hat eine Länge von rund 7,0 km. Kernstücke sind die jeweils zweiröhrigen Tunnel Kaltenbach und Kirchdorf. Mit dem Tunnel Kirchdorf wird das dichte Siedlungsgebiet umfahren.
Die Trasse verläuft entlang der ortographisch rechten Seite der Mur, wobei die Tunnel Kaltenbach auf Höhe des Stausee Zlatten zu liegen kommen. Südlich der Tunnel Kaltenbach befindet sich die oberirdisch geführte Halbanschlussstelle Kirchdorf, an welcher die beiden Tunnel Kirchdorf anschließen. Das talseitige Nordportal liegt in einem Kriechhang. Südlich der Tunnel Kirchdorf verläuft die Trasse wieder oberirisch und schließt an den bereits fertig gestellten Südabschnitt an. Die Tunnel wurden zum überwiegenden Teil bergmännisch aufgefahren und erfolgten zyklisch nach den Grundsätzen der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode (NÖT). Im Zuge der der Vortriebsarbeiten wurden ebenfalls 14 Querschläge (Tunnel Kaltenbach 1 x EQ und 3 x GQ bzw. Tunnel Kirchdorf 2 x EQ und 8 x GQ) als Verbindung der Tunnelröhren aufgefahren. Weiters waren in den Tunneln Kaltenbach jeweils eine und in den Tunneln Kirchdorf jeweils zwei Pannenbuchten herzustellen.
Die Tunnel liegen im kristallinen Grundgebirge und wurden sowohl im Locker- als auch im Festgestein aufgefahren. Die Gesteinsarten können unterschiedlichen magmatischen oder sedimentären Ausgangsmaterialien zugeordnet werden. Der Südabschnitt der Tunnel Kirchdorf führt durch einen mächtigen Serpentinitkörper.
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