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A9 - Pyhrn Autobahn, Abschnitt "Inzersdorf - Schön"
PY42 Kremsursprungtunnel
Auftraggeber: ASFINAG vertreten durch ÖSAG Klicken Sie auf die Bilder, um zur Detailansicht zu gelangen.
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NORDPORTAL
NORDPORTAL

OFFENE BAUWEISE SÜDPORTAL
OFFENE BAUWEISE SÜDPORTAL

Tätigkeit: Vorprojekt, Ausschreibungsprojekt, Ausführungsprojekt, geotechnische Betreuung
Gesamtkosten: netto ca. Euro 26,0 Mio.
Technische Daten: Tunnellänge 921m + 882m = 1803m (davon 2 x ca. 225m offene Bauweise mit druckwasserdichter Innenschale)
Zeitraum: 06/2003 - 10/2004
Projektbeschreibung: Die beiden Röhren des im Vollausbau errichteten Kremsursprungtunnels wurden großteils im Hauptdolomit der "Reichraminger Decke" mit zahlreichen Störungszonen aufgefahren. In seinem nördlichen Bereich durchörtert der Tunnel kalkalpinen Hangschutt, teilweise vermischt mit glazialen Ablagerungen (lehmig-schluffig und kiesig).

Im Süden der bergmännischen Strecke wurde eine große Störungszone (ca. 90m) durchörtert. Diese Störungszone entlang der Krems wird durch tektonisch aufgearbeitetes Gesteinsmaterial aus Karbonatgesteinen (Dolomit, Kalkstein, Mergelstein) und Tonmergelanteilen gebildet (Kataklasit). Kurz vor dem bergmännischen Südportal wurde die Krems mit nur 2-3m Überdeckung mittels eines Rohrschirms unterfahren.

Etwa in Tunnelmitte wurde ein für Einsatzfahrzeuge befahrbarer Querschlag (EQ) zwischen den beiden Tunnelröhren angeordnet. Am Nordportal befindet sich eine 60m bzw. 77m lange offene Bauweise. Die offene Bauweise am Südportal ist 221m bzw. 227m lang. Die Baugrube am Südportal kommt großteils im Grundwasser zu liegen. Die Wasserhaltung in der Bauphase wurde mittels Spundwandumschließung und einer Absenkung durch Gravitationsbrunnen bewerkstelligt.

Im Bereich der bergmännisch durchörterten Kataklasitstrecke und der offenen Bauweise Süd wird der Tunnel als wasserdichtes Bauwerk (WDI bzw. weiße Wanne) ausgeführt.

Eine Betriebsstation und Gewässerschutzanlagen sowohl für die Bau- als auch die Betriebswässer waren im Auftragsumfang enthalten.