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Neubau Kienberg-Panoramastraße (vormals L217 - Kienbergwand Landesstraße)
Auftraggeber: Kienberg-Panoramastraßen Errichtungs-GmbH über Alpine Mayreder Bau GmbH Klicken Sie auf die Bilder, um zur Detailansicht zu gelangen.
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RADFAHRTUNNEL MIT FENSTERSTOLLEN
RADFAHRTUNNEL MIT FENSTERSTOLLEN

VISUALISIERUNG WESTPORTAL
VISUALISIERUNG WESTPORTAL

RADGALERIE AUS SICHT DES RADFAHRERS
RADGALERIE AUS SICHT DES RADFAHRERS

Tätigkeit: Variantenstudie, Vor-, Einreichprojekte, Planung Alternativ-angebot Alpine Mayreder Bau GmbH., Ausführungsprojekt
Gesamtkosten: netto ca. Euro 21,0 Mio.
Technische Daten: Tunnellänge 1168 m, Radfahrtunnelkette
Gesamtlänge = 821m,
Radgalerie L = 245m
Zeitraum: 09/2003 - 12/2004
Projektbeschreibung: Die L217 Kienbergwand Landesstraße führt am Südufer des Mondsees direkt an der Kienbergwand von Scharfling nach Unterach am Attersee. Aufgrund von immer wieder auftretenden Felsschlag- und Bergsturzereignissen musste die Straße gesperrt werden.

Nach Ausarbeitung mehrerer Variantenstudien wurde eine Variante mit getrennter Führung von Fußgänger / Radfahrverkehr und Straßenverkehr zum Bau ausgeschrieben.

In einem Alternativangebot der Bietergemeinschaft ARGE Kienbergwand Alpine Mayreder GmbH – Beton u. Monierbau GmbH – Jäger Bauges.mbH wurde der Kfz-Tunnel gegenüber dem Ausschreibungsprojekt um ca. 280m verlängert. Die Radfahrtunnelkette wurde nicht verändert. Anstatt der kombinierten Galerie für den Fußgänger- / Radfahr- und Straßenverkehr im Osten wurde eine reine Fußgänger- / Radfahrgalerie bis zum neuen Ostportal des Kfz-Tunnels geführt.

Zur Einhaltung der geforderten Fluchtweglängen wurde anstatt eines Fluchtstollens in der Mitte, zwei Fluchtstollen (L = 68m u. 49m) jeweils in den Drittelpunkten errichtet.

Der Kfz-Tunnel wurde mit einem Lichtraum von 6,0m / 4,0m definiert. Die Radfahrtunnelkette, sowie die Fluchtstollen wurden mit einem Lichtraum von 3,6m / 3,5m ausgeführt. Der Ausbruchsquerschnitt des Kfz-Tunnels beträgt 51,48m², der des Radfahrtunnels 22,92m².

Es wurden 3 Betriebsgebäude und 2 Gewässerschutzanlagen errichtet.

Der Vortrieb der Tunnels erfolgte vorwiegend im Dolomit, lediglich im Osten wurde mit einem 12m langen Rohrschirm Hangschuttmaterial und darauf folgend auf ca. 200m Mergel durchörtert.