| Auftraggeber: |
ASFINAG Bau Management GmbH |
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 FERROSCAN DER INNENSCHALE
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| Tätigkeit: |
Überprüfung des Verkehrsraumes, Lüftungskanäle, Lüftungs- und Entwässerungsstollen, Querschläge, Galeriebauwerke, Betriebsgebäude samt Zu- und Abluftbauwerke und der Kabelkollektoren gemäß RVS 13.03.11 - 13.03.31 |
| Gesamtkosten: |
- |
| Technische Daten: |
Bosrucktunnel (einröhrig): L=5.509m |
| Zeitraum: |
Durchführung: 06/2006 - 09/2006 |
| Projektbeschreibung: |
Der Bosrucktunnel der A9 Pyhrnautobahn wurde in den Jahren 1980 bis 1983 errichtet und im Jahr 1983 dem Verkehr freigegeben. Dieser einröhrig ausgebaute, 5.509m lange Tunnel mit parallel verlaufendem Lüftungs- und Entwässerungsstollen wird als Gegenverkehrstunnel mit Vollquerlüftung betrieben. Dem Lüftungssystem entsprechend weist die Tunnelröhre eine Zwischendecke mit darüber befindlichem Zu- und Abluftkanal auf. Die Zuluft wird von den beiden Betriebsgebäuden Nord und Süd über die Lüftungsstollen in die Viertelpunkte der Gesamtstrecke eingeblasen und über Querschläge in den Nord- bzw. Südabschnitt des über der Fahrbahn befindlichen Lüftungskanals geführt. Die Abluft der Lüftungsabschnitte Nord und Süd wird direkt von den Betriebsgebäuden Nord bzw. Süd aus abgesaugt.
Sowohl beim Nordportal als auch beim Südportal schließt an die offene Bauweise eine Einfahrtsgalerie an. Die Tunnelinnenschale ist im Bereich der geschlossenen Bauweise im Regelfall unbewehrt, Einfahrtsgalerie, Zwischendecke und Trennwand des Lüftungskanals sind bewehrt ausgeführt.
Die Tunnelröhre weist 14 als Flucht- bzw. Warteräume ausgestattete Querschläge auf, die allesamt auch über die Lüftungs- und Entwässerungsstollen erreichbar sind.
Die Prüfung umfasste zum einen eine augenscheinliche Überprüfung der Oberflächen der Gesamtanlage zur Feststellung von Rissen, Abplatzungen, Feuchtstellen, Wasserzutritten, etc. Zum anderen wurde mittels Ferroscan die Innenschalen auf vorhandener Bewehrung untersucht und die Betondeckung gemessen.
Weiters wurde der Beton der bewehrten Blöcke der offenen Bauweise und der Zwischendecke auf dessen Chloridgehalt hin untersucht und die Karbonatisierungstiefe gemessen.
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